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Ein Besuch in Oxford

Dieser Besuch war schon lange geplant, denn wer kommt bei dem Namen Oxford nicht ins Schwärmen? Natürlich denkt man sofort an Inspektor Lewis und Harry Potter. Insbesondere Inspektor Lewis mit seinem Kollegen Heatherway haben hier gedreht.

Schließlich ist es eine berühmte Universitätsstadt mit noch berühmteren Bauten. Es war ein Glücksfall und ein Akt der Einsicht, dass während des 2. Weltkrieges sich die englische und die deutsche Seite geeinigt hatten, Heidelberg und Göttingen und auf der britischen Seite Cambridge und Oxford nicht anzugreifen oder gar zu zerstören.
Inspector Lewis
Aufmerksame Leser erkennen sofort, dass diese eines der Drehorte des Inspektor Lewis ist...
Oxford
Eine der vielen, viele Universitäten in dieser Stadt, das Merton College.
University
Hier im Christ Church College Student zu werden ist nicht einfach... und nicht preiswert.
gestrenger Aufpasser
Auch als Besucher ist es nicht einfach, hier hereinzukommen. Überall lungern gestrenge Aufpasser, dass auch kein Unbeteiligter hier hereinkommt, ohne nicht mindestens 7 Britische Pfund zu löhnen.
Oxford Drehorte reinschleichen
Es sei denn, man nutzt einen Moment der Unachtsamkeit des englischen Höllenhundes aus und schleicht sich einfach als jemand hinein, der tut, als ob er dazugehört. Die Kamera sollte man in solchen Momenten natürlich versteckt halten.
Panorama
Hier entstand so manche Szene für die Filme von Inspektor Lewis
Students
Immer wieder laufen einem Studenten in ihrer urtypischen Bekleidung über den Weg. Studenten mit einer weißen Nelke am Revers werden noch 'graduiert', die mit einer rosa Nelke stehen vor dem Examen. Cycles Natürlich gehören zu dem Stadtbild eine ähnliche Menge an geparkten Fahrrädern wie beispielsweise in Münster....
Wen juckts? Mit den Verboten wird es nicht so genau genommen.
Lewis Heatherway
Durch diese Gasse müssen sie kommen: Inspektor Lewis und Assistent Heatherway.
Corner
Dieser Ort kam recht oft in den Einstellungen der Lewis-Filme vor.
Inspektor Lewis Oxford Drehort
Übrigens braucht man schon einige Geduld, bis auch dieser Drehort der Inspektor Lewis Filme für einen Moment mal menschenleer ist.
Inspector Lewis Oxford Drehort
Leider kommt Inspektor Lewis an diese Tag nicht um die Ecke...
Oxford Studium
Ubrigens kostet ein Bachelor Studium in dieser Stadt etwa 12.500 € im Jahr.
Lewis Oxford Drehort
In den Diskusionrunden während des Studium kommt es übrigens nur auf die Selbstdarstellung an. Argumente sind nicht gefragt. Da viele englische Politiker von hier stammen, lässt uns verstehen, warum es auf der Insel so läuft wie es zur Zeit läuft.
Harry Potter Oxford Drehort
Selbst wenn man den Weg in eines dieser Gebäude geschafft hat, kommt man unweigerlich vor diese hinderlichen Schilder wie: no entrance. Ein Tipp: einfach das Schild umdrehen und weitergehen, schließlich will man ja was sehen.
Harry Potter Oxford Drehorte
Falls man beabsichtigt, alle Gebäude legal zu betreten, sollte man schon ein wenig Kleingeld mitnehmen, um die teilweise horrenden Eintrittsgelder zu bezahlen. Etwas mehr als 100 Pfund sollten knapp reichen.
Inspektor Lewis Stelle Film
Erinnert sich jemand an diese Stelle? Sie wurde in einem der Inspektor Lewis Filme mehrfach gezeigt.
Oxford Drehort Potter Lewis In der Nähe des Oriel College...
Inspektor Lewis Botanischer Garten Drehort Oxford
Auch hier im botanischen Garten wurde so mancher Lewis-Spot gedreht.
Inspektor Lewis Drehort Corner Heatherway
Auch hier kamen leider weder Lewis noch Heatherway um die Ecke...
Harry Potter Brücke Drehort Oxford
Die 'Bridge of Sighs' ist der Seufzerbrücke in Venedig im Jahre 1914 nachempfunden und verbindet die Gebäude des Herford College. Hier wurden Teile eines Harry Potter Films gedreht.
Harry Potter Drehort Auch hier am Herford College fanden Filmaufnahmen statt. Harry Potter Oxford Bibliothek Teile der Harry Potter Filme wurden auch im Queens College gedreht.
Spannende Ecke Viele spannende Ecke gibt es hier...
Studentenwohnungen In allen Colleges gibt es Wohnungen für Studenten, was ja auch sinnvoll ist, denn die bezahlbaren Wohnungen in dieser Universitätsstadt werden in der Regel an Touristen vermietet.
Themse
Dieser berühmte Fluss fängt hier recht klein bei Oxford an: die Themse.

Independence - Scotland against Brexit

Wir hatten einen kurzen Wochend-Trip nach Edinburgh geplant. In der Morrison Street hatten wir eine Wohnung gemietet. Das Ziel dieses Wochenend-Trips war es, ein echtes Schwert in der 'Tartan Weavin Mill' an der Royal Mile zu kaufen. Es war ein wunderbares Wetter, um solch ein Schwert zu holen. vorbei am Castle.... Edinburgh Castle Wir wurden auch schnell fündig. Auf dem Weg zurück wollten wir noch zu Mary King's Close, doch die nächste Führung war erst in 2 3/4 Stunden. Wir hatten uns schon über das große Polizeiaufkommen und einige Absperrungen gewundert, doch auf dem Weg vorbei am Castle kamen uns tausende Leute mit schottischen Flaggen entgegen. Es wurden mehr und mehr. Ein fantastisches Erlebnis! Sie sind eben echte Europäer, die Schotten! Von allen Seiten kamen sie... Ein paar Kilometer weiter kam die Nachhut: Motorräder mit schottischen Flaggen. Danach folgten Autokorsos. Es ging so weiter bis in die späte Nacht. Es war, als wenn halb Schottland auf den Beinen, bzw. Rädern war. Hoffentlich hat dieser riesige Protest geholfen, diese unsinnige Brexit-Entscheidung wenigstens für Schottland rückgängig zu machen!

Cape Wrath

Cape Wrath ist ein Kap im nördlichen Schottland. Das Kap stellt den nordwestlichsten Punkt der Insel Großbritannien dar. Der Name Cape Wrath stammt vom altnordischen Wort für "Umkehrpunkt". Hier soll ein Leuchturm stehen, den Robert Louis Stevenson konstruiert hat. Wir wollen uns das mal ansehen.

Die Überfahrt beginnt in Keodale, am Kyle of Durness - nicht weit von Durness entfernt. Hier muss in ein Boot umgestiegen werden. Die Überfahrt dauert werniger als 10 Minuten.

Nun geht es mit einem Bus weiter über sehr holperige Straßen. Der Busfahrer erzählt, dass sie selbst für die Instandhaltung der Straße zuständig sind. Das glauben wir gerne.
Zwischendurch jede Menge Schlaglöcher....

Doch besser schlecht gefahren als gut gelaufen. In der Tat treffen wir einige am Wegesrand, die das Geld für den Bus sparen und die Meilen eben zu fuß gehen.

Dann sind wir da.

Endlich! 2010 wollten wir uns schon einmal auf den Weg dorthin machen...

Ein gigantischer Ausblcik...

und steile Abgründe...

Nach kurzem Auffenthalt geht es zurück. In der Ferne sehen wir Faraid Head.

Ein paar Robben, die sich im Kyle of Durness herumtreiben...

Dann geht es zurück.

John o’ Groats

Heute geht es an die Nordwestspitze Schottland, nach John o’ Groats. Vorbei an Castle Varrich..
Dann haben wir sie gefunden: die ersten Puffins!

Old Man of Storr

Eine lila-farbene Bushaltestelle, es gibt noch viele alte Telefonzellen hier...
Ein kurzer Stopp in Portree.
Schon aus der Ferne ist der 'Alte Mann* gut zu erkennen.
Der Aufstieg dauert fast eine Stunde... Der Old Man of Storr sieht etwas müde aus. Vielleicht liegt das an den vielen Touristen hier... Weiter geht es zu Kilt Rock. und zum Schluss nach Duntulm Castle.

Shin Falls

Weiter geht es über Bonar Bridge
Bonar Bridge nach Lairg und zur alten Eisenbahnbrücke bei Carbisdale Castle
zu unserem nächsten Zwischenstopp: Shin Falls
Dann vorbei am Kyle of Tongue erreichen wir...
Durness

In die Highlands

Nach ein paar Stunden ist es vor uns: Amsterdam, wir sind gleich da! Das Boarding beginnt schon kurz nach 14.00 Uhr und auch das Dinner Buffet ist nicht mehr weit... Dank 'Commodore Class' kommen wir schnell von Bord und somit dauert der Zoll auch nicht lange. Gespannt sind wir nun auf die neue 'Queensferry' Bridge bei Inverness. Dann erreichen wir unseren ersten Stopp: Pitlochry. Leider gibt es die kleine Spielhölle nicht mehr - schade. Weiter geht es richtig Norden.

Sie sind schon da!

Ab Mai verlassen die Puffins den Atlantik und beginnen mit der Brutzeit. Wir waren eigentlich zu früh an der Nordküste. Bei John o'Groats an der Nordostspitze Schottlands fanden wir den ersten....
Der erste Puffin in diesem Jahr

Auf gehts!

Norwegen liegt lange zurück und Schottland ist (endlich) wieder dran. Nichts gegen Norwegen, wirklich nicht. Es war wunderschön, atemberaubend. Aber es fehlte etwas, etwas, das es nur in Schottland gibt - dieses Wilde, Rauhe und doch zugleich Herzliche. Auch die Norweger waren nett, aber es fehlte die Herzlichkeit der Schotten. Wer schon einmal in einer schottischen Kneipe war, weiß, was ich meine ;-) Es steht einiges auf dem Programm: es geht los in Pitlochry, dann rauf nach Cape Wrath und dann die Küste entlang. Anschließend runter und eine Tour mit der letzten drehbaren Autofähre der Welt (richtig, die auf Skye). Das letzte Highlight wird dann Courour sein - der höchst gelegene Bahnhof Schottlands. Ab nächsten Monat ist dieser Blog wieder live dabei!

Im Nirgendwo - Haukelister Fjellstue

Es geht aufwärts...
Norway In 1000 Metern Höhe wartet der nächste Halt auf uns:
Fossen Ein Ort namens Haukeliseter Fjellstue
Fjellstue Dieser Ort wurde einst für die Arbeiter geschaffen, die diese Straße quer durch Norwegen bauten.
Fjellstue Heute ist sie eine Station für Bergsteiger und Abenteurer.
Vor der Tür Viel Luxus gibt es hier nicht, die Temperaturen sind nur knapp über Null. Ausblick aus der Hütte