Ardnamurchan IV
- unknown Peninsula-
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Wir lassen das Rätsel um die so plötzlich verlassene Räucherei von Fascadale zurück und fahren zum Leuchtturm nahe Portuairk. Das Wetter zeigt sich wieder einmal von seiner besten Seite. Nach einer netten Berg- und Talfahrt erreichen wir eine sehr schmale Straße, begrenzt durch 1 Meter hohe, seitliche Steinmauern. |
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Wir stehen vor der einzigen Ampel der Halbinsel und warten auf Grün. Dann geht es serpentinenförmig eine steile Straße bis zu einem Parkplatz hinauf. Oben angekommen frage ich mich, wer mir den Quatsch erzählt hat, dass es hier so einsam sei, dass der Leuchtturmwärter bei 2 Autos pro Woche von viel Verkehr spricht. Etliche Dutzend Autos stehen hier und jede Menge von Bermudashorts tragenden Touristen lungern hier herum. |
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Immerhin haben wir einen fantastischen Blick auf Coll Island von den Inneren, sowie auf Barra and South Uist von den Äußeren Hebriden. Scones mit Butter and Marmelade in dem gemütlich-urigen Tearoom beenden die Exkursion. Als wir in das wenige Meilen entfernte Cottage zurückkehren, begrüßt uns heftiger Regen. |
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Das vielleicht spektakulärste und bekannteste von Ardnamurchan finden wir auf der Westspitze. Es handelt sich natürlich um Sanna Bay, wobei „Sanna“ einfach nur „sandy“ bdeutet. |
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nach wenigen Meilen sind wir am Ziel. Ein großer Parkplatz, eine Telefonzelle und ein Scheune mit der Aufschrift "Guantanamo Bay" sind die markantesten Punkte. Hier findet man auch die meisten Cottages der Halbinsel. |
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Durch eine wilde Dünenlandschaft hindurch folgen wir einem kleinen Fluss und befinden uns wenig später an einen riesigen Strand. |
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Es ist alles eine Nummer größer als in Bettyhill. Es erinnert mich eher an Amrum als an Schottland. Wir sammeln Muscheln und lassen die mitgenommenen Drachen fliegen. Als die Sonne am Himmel sinkt, geht es einer Achterbahn gleich über einen Single-Track zurück ins Cottage. |
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Die Wolken hängen tief und die Sonne lässt sich nicht blicken. Ein letztes Mal gehen wir an den Strand direkt vor unser Haustür, genannt “Port of Eilean Mhoir”. Am Abend ruft Mary Adam an und sagt, dass sie leider erst später kommt. Wir tauschen die Beschreibungen unserer Wagen und die dazugehörigen Nummern aus. Vielleicht treffen wir einander ja auf dem Rückweg... |
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Die letzten Sachen sind gepackt und wir verlassen um 9.25 h das Haus. Zwischen dem 13. und 14. Cattlegrid machen wir eine Pause. Plötzlich hält ein Wagen, Mary und ihr Vater steigen lachend aus. Sie sind beide sehr nett und wir klönen noch lange, machen Photos von einander – hope to see you again! |
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Mit Schwermut im Herzen geht es weiter zu der Corran-Ferrie. Die Sonne kommt wieder mit aller Kraft hervor und begleitet uns auf der Überfahrt. |
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Die Fahrt durch das gigantische Glencoe dauert etwas länger als geplant, da Straßenarbeiten den Verkehr stark behindern. Zwischendurch sehe ich ein Hinweisschild mit dem Namen meines geliebten Kinloch Rannoch, doch das muss bis zum nächsten Mal warten. |
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Am Nachmittag erreichen wir Pitlochry und finden schnell die idyllische Dunmurray Lodge. Erschöpft kriechen wir in die Murray-Suite – ein gemütlicher Raum mit TV überm Doppelbett, sowie einem seperaten Nebenraum mit 2 Einzelbetten für die Kiddies. |
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Es geht zu der Einkaufsstrasse mit all den kleinen shops und wir suchen nach einem Schwert und einen Sporran. Wir finden einen kleinen für 24.90 Pfund. Danach besuchen wir, wie jedes Mal, eine kleine Spielhölle. Wenig später ist kein Geld mehr für ein Schwert übrig. |
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